Fachbeirat des Projekts 3D-GUIde trat zusammen: Positive User Experience für 3D-Software

Fellbach, 29.5.2017 –  Interessenten von kleinen und mittelständischen Unternehmen trafen sich am 23. Mai 2017 am Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach, um die Weiterentwicklung von 3D-Software mit den Teilnehmern des Projekts 3D-GUIde zu diskutieren.

Am 23. Mai 2017 kam zum ersten Mal der Fachbeirat des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts 3D-GUIde zusammen. Das Projekt 3D-GUIde erforscht und entwickelt Best Practices für die Benutzerinteraktion in 3D-Software. Zielsetzung ist es, Freude und Effizienz („positive User Experience“) bei der Benutzung der 3D-Software zu schaffen. Freude und Effizienz im Umgang sind für eine Software wichtige Argumente am Markt und im Wettbewerb. Dieses gilt auch und insbesondere für 3D-Software. Die Arbeit mit 3D-Programmen ist häufig aufgrund einer speziellen 3D-Interaktion besonders herausfordernd, denn noch existieren kaum allgemein gültige Standards für 3D-Interaktion (z.B. für die Navigation oder die Objektmanipulation). Aus diesem Grund werde im Projekt 3D-GUIde praxisnahe und vorbildliche Beispiele guter 3D-Interaktion erarbeitet – durch die Universität Würzburg und die Hochschule der Medien und für die drei Softwarehäuser IPO.Plan, ISG und Re’flekt.

Das Projekt ermöglicht es weiteren Firmen, so früh wie möglich von den Erkenntnissen von 3D-GUIde zu profitieren, vor allem für deren eigene Software-Entwicklung. Zielstellung der Fach-beiratssitzung war es daher, den aktuellen Stand der Projektarbeiten zu demonstrieren und weitere Anforderungen aus der Industrie aufzunehmen.

Neben den oben genannten Industrievertretern innerhalb des Projekt kamen unter anderem  Repräsentationen der Firmen AIT, CEI, ISBE, Lightshape, Sicos und VR-ON zur Sitzung am VDC. Im Zentrum der Diskussionen standen kollaborative (Standort-übergreifende) Lösungen, die Interaktion in (groß-skaligen) Virtual-Reality(VR)-Räumen, die Portierung bekannter 3D-Interaktion nach VR, Augmented Reality als Herausforderung sowie die Chancen durch Sprachsteuerungen und durch Künstliche Intelligenz. Die Teilnehmer wünschten sich weiterhin ein nachhaltiges Networking  untereinander, Sichtbarkeit der Projektaktivitäten, Anregungen für die eigene Arbeit sowie Kompetenzaufbau.

30. Mai, 2017