Studenten zeigen, wie eine positive User Experience bei ISG virtuos aussehen kann

Im Wintersemester 2016/17 bot Magdalena Laib an der Hochschule der Medien Stuttgart die Lehrveranstaltung „Information Experience Research“ an. Die Veranstaltung fand im Rahmen von 3D-GUIde statt und wurde in Kooperation mit ISG durchgeführt. Gemeinsam mit den Studenten wurden Konzepte für positive Erlebnisse für die Anwender von ISG virtuos entwickelt.

Es wurde die Methode der „Erlebnispotentialanalyse“ angewendet. Dabei dienen die Erlebniskategorien (Zeiner, Laib, Schippert & Burmester, 2016) als Grundlage um Potentiale für positives Erleben mit einer Software zu identifizieren. Hierfür war ein grundlegendes Verständnis der Software und der Aufgaben, die damit erledigt werden, notwendig. Um das zu gewährleisten, führte Jan Steinhilber von ISG zu Beginn der Lehrveranstaltung in die Software ein. Kristin Haasler, Mitarbeiterin an der Hochschule der Medien im Projekt 3D-GUIde, stellte die Ergebnisse der von ihr durchgeführten Interviews mit ISG virtuos Nutzern vor. Dies sollte das Verständnis für die Arbeit mit der Software erhöhen, den gesamten Nutzungskontext näher beleuchten und erste Impulse für Potentiale für positive Erlebnisse liefern.

Am 26. Januar 2017 stellten die Studenten ihre ausgestalteten Konzepte im Rahmen einer Abschlussveranstaltung vor. Jede Gruppe präsentierte einen Video-Prototypen ihres Konzeptes und erläuterte die dahinterliegenden gestalterischen Entscheidungen.

Die entstandenen Konzepte werden im Projektverlauf mit in die Patternentwicklung einfließen.

 

Folgende Konzepte wurden im Rahmen der Veranstaltung entwickelt:

 

„Work Steps

Konzipiert von: Verena Eipper, Henning Horlitz, Kaja Schütz, Katharina Späth

Konzept_Work Steps

Grundidee des Konzepts „Work Steps“ ist, dass sich der Nutzer eine persönliche Aufgabenliste als Ablaufplan für das aktuelle Projekt erstellen kann. Er sieht dadurch immer an welcher Stelle er sich im Arbeitsprozess befindet und behält den Überblick, indem er bereits abgearbeitete und noch offene Aufgaben sieht. So bekommt er zu jeder Zeit Feedback zu seinem Arbeitsfortschritt und kann und nach und nach seine Aufgaben erledigen.

 

Workbench

Konzipiert von: Alena Gerlinskaja, Roxana Annina Dinus, Claudia Isabell Ryniak, Christos Papadopoulos

Konzept_Workbench

Das Konzept „Workbench“ ermöglicht dem Nutzer, dass dieser sich ausprobieren und neue Ideen und Funktionen testen kann, ohne Schäden an der Originaldatei zu hinterlassen. Dafür gibt es einen abgetrennten Bereich, in dem der Nutzer etwas austüfteln kann und ihm zusätzlich Hilfestellung angeboten wird. Dieser Bereich könnte außerdem zu Übungs- und Demonstrationszwecken eingesetzt werden, in denen der selbst etwas lernen und auch anderen etwas beibringen kann.

 

TrackTous

Konzipiert von: Julia Bachert, Hannah Eberl, Natascha Lux, Nico Schlegel

Konzept_TrackTous

Das Konzept „TrackTous“ visualisiert, welche vom Nutzer erstellten Modelle von anderen Nutzern wie häufig verwendet werden. Der Nutzer bekommt also einen Überblick darüber, was mit seinen Modellen geschieht, wenn seine eigene Arbeit abgeschlossen ist. Er soll so die Relevanz und den Wert seiner Arbeit erkennen können.

 

„Die Potentiale des Spitzenkönners“

Konzipiert von: Nina Marsiglio, Victoria Rößchen, Jacqueline Drachler, Jens Wichern

Konzept_Die Potentiale des Spitzenkönners

Das Konzept „Die Potentiale des Spitzenkönners“ möchte die Kommunikation der ISG-virtuos Anwender untereinander unterstützen. Dafür können Mitarbeiter zu „Spitzenkönnern“ in bestimmten Disziplinen ernannt werden und haben dadurch die Möglichkeit auf einer Hilfe-Plattform ihr Wissen weiterzugeben. Positive Erlebnisse kann der Nutzer zum einen durch die Wertschätzung durch die Ernennung zum Spitzenkönner erfahren. Zum anderen kann ein Gemeinschaftsgefühl entstehen, wenn der Spitzenkönner im Forum anderen helfen und so gemeinsam ein Problem gelöst werden kann.

 

„Repeat-ed und Record-ed

Konzipiert von: Benjamin Erk, Josephine Hofmann, Nina Krause

Konzept_Repeat-ed & Record-ed

Im Konzept „Repeat-ed und Record-ed“ geht es darum, Arbeitsschritte retrospektiv nachverfolgen zu können. Im Konzeptteil „Repeat-ed“ bekommt der Nutzer den bisherigen Projektfortschritt dargestellt, indem letzte Arbeitsschritte beim Start des Programms beschleunigt als Video abgespielt werden. Dies hilft dem Nutzer den Überblick zu behalten und die Sicherheit, sich auch in ihm unbekannte Projekte schnell und unkompliziert einarbeiten zu können.

Der Konzeptteil „Record-ed“ bietet dem Nutzer eine sehr umfangreiche Möglichkeit, getätigte Arbeitsschritte nachvollziehen und abändern zu können.

9. März, 2017