Auswertung der Nutzungskontextanalyse

Die durchgeführten Nutzungskontextanalysen bei Kunden und Mitarbeitern der im Forschungsprojekt beteiligten Industriepartner wurden von Vertretern der Hochschule der Medien Stuttgart und der Universität Würzburg unter Zuhilfenahme verschiedener Analysemethoden wie beispielsweise eines Affinity Diagramms (siehe Bild) ausgewertet. Dabei konnten bereits diverse domänenübergreifende Handlungsstrukturen, so genannte Nutzungspatterns, identifiziert werden.

Zum Beispiel verbringen Anwender von 3D-Software viel Zeit damit, ihre geometrischen Daten zu strukturieren sowie diese mit Informationen aus anderen Programmen zu verknüpfen und dafür relevante Informationen zu identifizieren. Natürlich sind Anwender auch mit klassischen Problemen wie dem Verschieben von geometrischen Elementen im dreidimensionalen Raum konfrontiert und zeigen entsprechende Lösungen für diese Probleme auf.

Derartige Nutzungspattern spiegeln die mit der Anwendung von 3D-Software zusammenhängende Probleme und Lösungsansätze wieder. Im Laufe des Projekts werden dann die Nutzungspattern in so genannte 3D-Interaktionspattern übersetzt und festgehalten. In der Folge entstehen hierdurch softwareübergreifende Lösungen, die 3D-Softwarehersteller in ihre Entwicklungsprozesse intergrieren können.

2. September, 2016