Auftakttreffen für das Projekt 3D-GUIde

Fellbach – Positive Nutzererfahrung und intuitive Bedienung sind mittlerweile die Schlüsselfaktoren für die Akzeptanz und Wettbewerbsfähigkeit interaktiver 3D-Software. Das anwendungsnahe Forschungsprojekt 3D-GUIde (Graphical User Interface design. Pattern für intuitive Interaktionen in 3D) arbeitet an der Verbesserung der Nutzung von 3D-Software. Am Dienstag, den 8. Dezember 2015 fand in Fellbach das Auftakttreffen des Projekts statt.

Im Ergebnis des dreijährigen Projekts sollen Entwickler 3D-Software für kleine und mittlere Unternehmen so anpassen können, dass sie intuitiv und mit Freude genutzt wird. An dem Projektkonsortium sind zwei Forschungseinrichtungen, das Kompetenznetzwerk Virtual Dimension Center (VDC) und vier Unternehmen beteiligt.
Das Projekt 3D-GUIde hat das Ziel, die intuitive Interaktion von 3D-Software zu fördern. Hierzu werden 3D-Systeme, die im industriellen Einsatz sind, analysiert und darauf aufbauend allgemein gültige Muster für die Entwicklung intuitiver 3D-Software aufgestellt.
Diese Muster werden im Anschluss konkret in der 3D-Softwareentwicklung eingesetzt. Weiterhin wird ein Beratungsprozess für den Einsatz dieser Muster speziell für kleine und mittelständische 3D-Software-Hersteller entwickelt. Dr. Christoph Runde, Geschäftsführer des Konsortialführers VDC, erlätert die Beweggründe für das Vorhaben: „Die positive Nutzererfahrung und intuitive Bedienung sind mittlerweile die Schlüsselfaktoren für die Akzeptanz und Wettbewerbsfähigkeit interaktiver 3D-Software. Hierfür wollen wir ein Unterstützungsangebot entwickeln.“
Neben dem Projektkoordinator VDC sind die Hochschule der Medien aus Stuttgart (Information Experience and Design Research Group – IXD), die Universität Würzburg (Lehrstuhl für psychologische Ergonomie) sowie die Unternehmen ISG Steuerungstechnik aus Stuttgart, eparo aus Hamburg, IPO.Plan aus Leonberg und RE’FLEKT aus München Partner im Projektkonsortium.

11. Januar, 2016